Einmündung Dorf-/Langackerstrasse Part II
Die Rückmeldung von Martin Hirschi, Verkehrsvorstand und Gemeinderat von Pfäffikon ZH, auf unsere E-Mail vom 24. März 2012 ist noch ausstehend. Aufgrund der gefährlichen Situation für die Benutzer des Geweges rund um die Einmündung der Dorf-Langackerstrasse erlaubten wir uns, diese Thematik Herrn Hirsch mittels E-Mail erneut näher zu bringen.
Aktuell finden in der Baumgartenstrasse, bei den genossenschaftlichen Wohnblöcken, Totalsanierungen statt. Zusätzlich zum Anwohnerverkehr benützen deshalb viele Lieferwagen und Firmenautos der mit dem Umbau beauftragten Firmen die Langackerstrasse. Diese Lenker sind sich den örtlichen Gegebenheiten nicht bewusst, nutzen die grösstmögliche Einmündungsgeschwindigkeit aus und verkehren mit erhöhtem Tempo durch die 30er Zonen.
In den kommenden Monaten werden die Gebäude des Römerhofes im Auftrag der Batica Immobilien abgerissen und durch fünf Neubauten ersetzt. Der Baustellenverkehr wird durch die Langackerstrasse erfolgen. Mit der heutigen Gestaltung des Strassenraumes sehen die Anwohner des Langackerquartiers, mit Blick auf diesen künftigen Mehrverkehr, einfach nur rot.
Verkehrsberuhigende Massnahmen der Langackerstrasse können problemlos und unabhängig der Gesamtverkehrsplanung der EOP erfolgen. Voraussetzung ist allerdings ein dementsprechendes Interesse der Lokalbehörde. Der Gemeinderat hat in seiner Medienmitteilung vom 14. Juli 2012 folgerichtig die heute geltenden Normen des Ausbaustandartes einer Quartierstrasse mit Tempo 30 festgehalten:
Breite der Fahrbahn max. 5.5 Meter
Breite des Gehweges min. 2.25 Meter
Diese Normen treffen aber weder in der Langackerstrasse noch in der Dorfstrasse zu. Warum diese Normen nicht angepasst werden sollen bleibt von Herrn Hirschi unbeantwortet.
Wir sind überzeugt, dass der Gemeinderat zu Gunsten der heimischen Bevölkerung agieren wird. Wir erwarten entsprechende, kurzfristige, visionäre Massnahmen. Die FDP wünscht sich eine Begegnungszone mit Tempo 20 für die Seestrasse. Ein äusserst interessanter Gedanke, auch für die Langackerstrasse.
Sichere und ruhige Wohnquartiere steigern die Attraktivität von Pfäffikon, auch im Sinne des vom Gemeinderat in Auftrag gegebenen Standortförderungskonzeptes.
Ihre Meinung, Herr Hirschi, ist uns wichtig.
Standortförderungskonzept des Gemeinderates
In der Medienmitteilung vom 12. April 2012 teilt der Gemeinderat mit, dass er bis Ende Jahr ein Konzept erarbeiten will, das aufzeigt, wie die Attraktivität des Standortes Pfäffikon gefördert werden kann. Er hat dazu einen Kredit von rund 29‘000.-- Franken bewilligt. Die bereits bestehende Arbeitsgruppe erhält einen externen Berater.
Voraussichtlich Ende Jahr möchte der Gemeinderat das Standortförderungskonzept verabschieden. Neu wird Kulturvorstand Hans Heinrich Raths ebenfalls in der Arbeitsgruppe mitwirken und so auch die Anliegen der Kultur einbringen. Der Gemeinderat vertritt die Auffassung, dass das kulturelle Leben einer Gemeinde für deren Standortattraktivität wichtig ist.
Die IG eDoD vertritt die Meinung, dass auch ruhige und sichere Wohnquartiere für einen attraktiven Standort äusserst relevant sind. Eine Dorfstrasse OHNE Durchgangsverkehr sollte deshalb auch für den Gemeinderat von grosser Bedeutung sein und prioritär behandelt werden.
FDP fordert Begegnungszone für Seestrasse
Die FDP wünscht sich in Pfäffikon für die Seestrasse eine Begegnungszone mit Tempolimite 20. Die Partei ist überzeugt, dass dies das Dorf und die Wirtschaft im Dorf aufwerten würde.
Anstelle einer Zone 30 fordert die FDP die Schaffung einer Begegnungszone mit Tempolimite 20 zwischen dem Kirchenplatz und den Dorfbrunnen. Sie sei überzeugt, dass nur so die Ziele eines angenehmen Begegnungsortes und einer attraktiven, zentralen Einkaufsstrasse erreicht werden können, heisst es in einer Mitteilung. Die IG eDoD fordert die FDP auf, den gleichen Willen auch für die Dorfstrasse zu publizieren. Für ein sicheres, attraktives und angenehmes Wohnquartier!
Lesen Sie hier die Pressemitteilung der FDP im Regio.ch.
Einmündung Dorf-/Langackerstrasse Part I
Die IG eDoD hat Herrn Hirschi bereits etliche Male über die grosszügige, gefährliche Einmündung (>6.60 Meter) aus der Dorfstrasse in die Langackerstrasse gemacht. Das Einbiegen mit grosser Geschwindigkeit, aber auch das Überfahren des Gehsteigs der Langackerstrasse sind eine grosse Gefahr für die Fussgänger, insbesondere der Kinder. Die aktuellen Fotoaufnahmen vom Februar 2012 verdeutlichen die riskante Situation und sollte Herrn Hirschi, Verkehrsvorstand Pfäffikon ZH, definitiv dazu bewegen, die Einmündung zu verengen und den Gehsteig deutlich sicherer zu gestalten. Warum nicht ein Baum in der Einmündung Seite Gehsteig pflanzen .....
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