Informationsabend vom 22. Oktober 2009


Am Donnerstag, 22.10.09, fand ein weiterer Informationsabend der Gemeinde Pfäffikon betreffend Verkehrskonzept bzw. Verkehrsplanung in Pfäffikon statt. Der Bevölkerung wurden die definitiven Varianten einer Ortsumfahrung vorgestellt.


Variante O+: Westtangente
Variante 1: Nordumfahrung
Variante 2: Entlastungsstrasse "SBB-Trassee"

Download Gesamtverkehrskonzept Pfäffikon

Die vorgestellten Varianten gehen nun in die Vernahmlassung. Die Bevölkerung kann Ihre Meinung mittels Fragebogen der Gemeinde kund tun. Der Fragebogen ist spätestens per 22.01.10 einzureichen. Die IG eDoD empfiehlt Ihnen die Teilnahme. Auf der zweiten Seite des Fragebogens können Sie Ihre persönlichen Aspekte, Anregungen, Reklamationen und Interessen (auch oder vorallem zur Dorfstrasse) eintragen. Nützen Sie diese Gelegenheit - weil die Ruhe es uns wert ist.

Weiter wurde ein Massnahmenkatalog diverser Verkehrsoptimierungen präsentiert. Darunter befindet sich auch die Realisierung des von der IG eDoD längst geforderten Lastwagen-Fahrverbotes für die Dorfstrasse. Die IG eDoD begrüsst natürlich diesen Entscheid.

Die IG eDoD ist aber auch sehr überrascht, dass weder der Gemeinderat noch die Arbeitsgruppe Verkehr betreffend den täglichen Geschwindigkeitsübertretungen in der Tempo-30-Zone der Dorfstrasse kein Wort verlauten liess. Nach den miserablen Resultaten der Verkehrsmessungen im Jahr 2008 (Durchschnittsgeschwindigkeit 45 km/h) wurden bis heute keine Massnahmen zwecks Einhaltung der 30 km/h umgesetzt. Der Gemeinderat verstösst somit gegen den Art. 5 und Art. 6 der Verordnung des Bundes über die Tempo-30-Zonen:

"Zur Einhaltung der angeordneten Höchstgeschwindigkeit sind nötigenfalls weitere Massnahmen zu ergreifen, wie das Anbringen von Gestaltungs- oder Verkehrsberuhigungselementen. Wurden die angestrebten Ziele nicht erreicht, so sind erneut zusätzliche Massnahmen zu ergreifen."

Die IG eDoD deutet die Vorgehensweise des Gemeinderates als deutliches Zeichen der Ignoranz gegenüber den Sicherheits- und Wohnbedürfnissen der hiesigen Bevölkerung. Wir werden nicht mehr länger tatenlos zusehen. Wir klären die Rechtslage mit unseren Partnern ab und werden die nötigen Schritte einleiten.