Neujahrswünsche




"Will das Glück nach seinem Sinn dir was Gutes schenken, sage Dank und nimm es hin ohne viel Bedenken. Jede Gabe sei begrüsst, doch vor allen Dingen: Das, worum du dich bemühst, möge dir gelingen."

Fragekatalog 2011


Am 16. Dezember 2011 überreichte die IG eDoD folgenden Fragekatalog an Herrn Martin Hirschi, Verkehrsvorstand von Pfäffikon:

Frage 1:
Werden Sie den Ausbaustandart der Tempo-30-Zonen im Dorfstrassen-Quartier den heute gültigen Normen entsprechend anpassen (analog Feldstrasse)

Frage 2:
Das Verkehrsaufkommen durch die Dorfstrasse nahm in den letzten 4 Jahren um 50 Prozent zu. In Zahlen: 2008 = 2400 Fahrzeuge / 2011 = 3600 Fahrzeuge! Die Zahlen basieren auf den Verkehrsmessungen der Gemeinde Pfäffikon. Halten Sie diese Frequenzen in einer siedlungsorientierten Tempo-30-Zone für angemessen? Wenn Ja, wie lauten Ihre Argumente und wo liegt die obere Limite? Wenn Nein, welche Massnahmen werden Sie vorsehen?

Frage 3:
Wird das von der Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 beschlossene Lastwagen-Verbot für die Dorfstrasse weiter behandelt?

Die IG eDoD erlaubt sich, das entsprechende Antwortschreiben bis spätestens 31. Januar 2012 zu erwarten.

Meinungs-Clash


Die IG eDoD ist etwas bestürzt, mit welcher Passivität der Gemeinderat auf die Bedürfnisse und Rechte der Menschen im Dorfstrassen-Quartier reagiert. Die schriftlichen Begehren der IG eDoD zur Verbesserung bzw. Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse blieben vom Gemeinderat meistens unbeantwortet. Das trifft auch auf das aktuelle Schreiben vom 05. November 2011 zu. Der amtierende Gemeindepräsident, Herr Bruno Erni, übergab zudem im Vorfeld zu seiner Wahl im Juni 2010 der IG eDoD seine schriftlichen Versprechen für Sofortmassnahmen zwecks Verkehrsberuhigung in der Dorfstrasse. Es soll wohl oder übel nur bei den Verspreche(r)n bleiben.

Tragödie in Ittigen BE


Bei der Bushaltestelle Kappelis­acker in Ittigen brennen Kerzen, Abschiedsbriefe flattern an einer Schnur, ein Foto des Verunfallten steht neben Plüschtieren und einem Engel aus Keramik. Ein kleiner Junge wurde von einem Lastwagen überrollt. Auch die Dorfstrasse ist für viele Kinder der tägliche Weg in die Schule und den Kindergarten. 3600 Fahrzeuge verkehren pro Tag durch die siedlungsorientierte Dorfstrasse, welche vom Transit- und Schleichverkehr als günstige Abkürzung bevorzugt wird. Darunter befinden sich auch viele durchfahrende Lastwagen und Lieferwagen.

Die strenge Justitia


Am 07.09.2011 fand ein Meeting zwischen der IG eDoD und der Kantonspolizei Zürich in der Dorfstrasse statt. Hauptthema: „Reduktion des Durchgangsverkehrs bzw. Steigerung der Sicherheit der Anwohner“. Es war eine äusserst ernüchterne Erfahrung. Dass die Dorfstrasse als Abkürzung vom Durchgangs- und Schleichverkehr benützt wird sei zwar ärgerlich und unschön, räumt Herr Brändle von der Kantonspolizei ein, aber dieses Schicksal muss nun mal von den Anwohnern getragen werden. Skandalös!

RoadCross unterstützt IG eDoD


Am 15.08.2011 passierte in Pfäffikon genau das, was niemand zu glauben wagte. Zwei Menschen wurden auf offener Strasse mit einer Schusswaffe getötet. Eine Tragödie hoch zwei, welche die Schmerzen für die Betroffenen nur erahnen lassen. Auch der Gemeindepräsident, Bruno Erni, zeigte sich zu tiefst schockiert, traurig und hilflos. Zu Recht!

Genau die gleichen Emotionen würde ein tödlicher Verkehrsunfall in der Dorfstrasse bei den Angehörigen auslösen. Hier setzt die IG eDoD an.

IG eDoD fordert Kooperation


Das Ziel der IG eDoD bleibt trotz Verdrängungseffekt der Behörden weiterhin, den Gemeinderat für eine konstruktive Zusammenarbeit zwecks Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse zu motivieren. Gedanklich wäre die IG eDoD eigentlich längst schon so weit, wie es sein könnte, nur baulich noch nicht.

Arroganz oder Unvermögen


Die Ereignisse überschlagen sich. Am 14. Juli 2011, zwei Wochen nach dem negativen Entscheid zur Dorfstrassen-Aufwertung, informierte der Gemeinderat die Bevölkerung über die Sanierung und Aufwertung der Tempo-30-Zone der Feldstrasse im Steinackerquartier - der Heimat des Verkehrsvorstandes von Pfäffikon ZH.

Auswertung der Verkehrsmessung vom April 2011


Anfangs Juli nahm der Leiter Sicherheit, Herr Peter Hauser, Stellung zum Lkw-Verbot und den täglichen Geschwindigkeits-Übertretungen. Zudem verdeutlicht die Verkehrsmessung eine beträchtliche Zunahme des Verkehrs in der Dorfstrasse

Negative Mitteilung des Gemeinderates zum Lkw-Verbot


Der Gemeinderat teilt der IG eDoD in brieflicher Form vom 22. Juni 2011 mit, dass er auf eine Einführung des Lkw-Verbotes, welches vom Souverän an der Gemeindeversammlung vom 29. November 2010 beschlossen wurde, vorerst verzichten wird. Als Grund wird angegeben, dass die Lastwagen nicht ganz ohne Probleme auf der Achse Hittnauerstrasse / Hochstrasse verkehren können.

Mitteilung des Gemeinderates


Am 01. Mai 2011 um 18:06 Uhr haben wir eine weitere E-Mail an den Gemeinderat verschickt. Inhalt: Wir machten ihn darauf aufmerksam, dass es ihm entgangen sein muss, dass seine Antwort auf unser Schreiben vom 30. Januar 2011 immer noch ausstehend ist. Gerne erwarten wir seinen Bericht innerhalb den nächsten 30 Tagen.

Die Zukunft der PfäffikerIN liegt bei Ihnen


Am Montag, 20. Juni 2011, stimmen die Einwohnerinnen und Einwohner von Pfäffikon über die weitere Zukunft der Informationszeitschrift der Gemeinde Pfäffikon ab.

Reportage über die IG eDoD

Publiziert in der April Ausgabe des PfäffikerIN



Farbe bekennen


Der Gemeinderat - man glaubt es kaum - gibt sich im Fall Dorfstrasse äusserst wortkarg. Genau das Gremium, das immer wieder betont, wie wichtig die Zufriedenheit und die Sicherheit der Bürger und Bürgerinnen ist.