IG eDoD fordert Kooperation


Das Ziel der IG eDoD bleibt trotz Verdrängungseffekt der Behörden weiterhin, den Gemeinderat für eine konstruktive Zusammenarbeit zwecks Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse zu motivieren. Gedanklich wäre die IG eDoD eigentlich längst schon so weit, wie es sein könnte, nur baulich noch nicht.


Es handelt sich hier um die These einer ethischen Verkehrsplanung. Man muss über die richtigen Fragen diskutieren. Es sind keine technische Fragen sondern normative Fragen. Es geht darum, wer hat welche Rechte. Und das sind ethische Fragen, mit welchen sich die Verantwortlichen zu beschäftigen hätten. Es geht um die Frage der Gerechtigkeit – es geht um die Verteilung. Und die Verteilungsfrage ist im Verkehr eine sehr wichtige Frage, weil unsere Strassen knappe Güter sind. Und um knappe Güter wird gesellschaftlich gestritten. Der Autofahrer hat eine grössere Lobby hinter sich. Folglich werden ihm auch mehr Verkehrsräume zugestanden. In diesem Seilziehen sind solche Stimmen wie diejenige der IG eDoD, die dies öffentlich thematisieren, deshalb extrem wichtig, weil sie dafür sorgen, dass die richtigen Themen überhaupt auf den Tisch kommen und in die Aushandlungsprozessen einfliessen könnten. Dazu braucht es aber auch das nötige Interesse der Behörden. Dieses bleibt bis dato unverständlicherweise aus.

Der Gemeindepräsident Bruno Erni wurde mit dem Schreiben der IG eDoD vom 21. Juli 2011 ersucht, kooperativ die bestmögliche Lösung für die Anwohner der Dorfstrasse zu erarbeiten.