Negativer Rückblick 2012


Unser Rückblick auf des Jahr 2012 fällt sehr negativ aus. Das vom Souverän beschlossene Lastwagenverbot aus dem Jahre 2010 ist weiterhin nicht in Kraft, das Verkehrsaufkommen des Durchgangsverkehrs steigert sich ungebremst und die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30km/h steht einfach geduldig auf der Tempotafel geschrieben. Der Gemeinderat aktzeptiert, ja befürwortet sogar die aktuelle Situation und ist somit verantwortlich, dass unser Begehren nach Sicherheit und Ruhe seit fünf Jahren als Gesellschaftsordnung gilt, die bisher keinen Ort hat und nur als Gedanke und Idee existiert. Die grossen Verlierer sind die Bewohner und Bewohnerinnen rund um die Dorfstrasse.

Steinackerquartier wird veredelt


Aktuell finden zur Zeit die Sanierungsarbeiten der Tempo-30-Zone der Feldstrasse statt. Wir berichteten auf dieser Seite darüber. Gemäss der Medienmitteilung des Gemeinderates vom 03. September 12 wird nun auch die Schärackerstrasse, welche sich, wie auch die Feldstrasse, im Steinackerquartier befindet, auf Grund des schlechten Bauzustandes saniert. Der Gemeinderat hat von einem Vorprojekt Kenntnis genommen, das nun gemäss Strassenge­setz öffentlich aufgelegt werden muss.

Gemeinderat Martin Hirschi tritt zurück


Am Mittwoch, nachdem der restliche Gemeinderat von Pfäffikon ZH ihm das Verkehrsdossier entzogen hatte, schloss Martin Hirschi einen Rücktritt noch aus. Am Donnerstag hat der FDP-Lokalpolitiker nun mitgeteilt, dass er nach Rücksprache mit seiner Familie und seiner Partei dem Bezirksrat sein Rücktrittsgesuch per sofort eingereicht habe. Unter den aktuellen Umständen mache es kaum Sinn, dass er weiter Gemeinderat von Pfäffikon bleibe, heisst es in seiner Medienmitteilung. Das Ressort Verkehr wird vorläufig von Bauvorstand Andreas Walker (SVP) geführt. Eine Ersatzwahl könnte voraussichtlich am 25. November 2012 stattfinden.

IG eDoD äussert Unverständnis


Der Gemeinderat von Pfäffikon ZH will auch weiterhin keine baulichen Massnahmen zwecks Verkehrsberuhigung in der Dorfstrasse umsetzen, obwohl die Fakten keine deutlichere Sprache sprechen könnten und die Gemeinde zudem finanziell bestens situiert ist.

Die IG eDoD bemühte sich in den letzten Wochen ein weiteres Mal, den Konflikt am Verhandlungstisch zu beseitigen. Es ist zu bedauern, dass dieses Angebot von den Verantwortlichen abgelehnt wurde. Auch das vom Volk beschlossene Lastwagenverbot aus dem Jahre 2010 scheint tatsächlich kein Thema mehr zu sein. Die Bevölkerung wird also weiterhin der aktuellen Verkehrssituation schutzlos ausgeliefert und soll ein Schicksal zu tragen haben, das gewiss utopisch ist. Die Dorftsrasse ist eine Gemeindestrasse. Der Gemeinderat ist vom Bund berechtigt, die Gestaltung der Strasse in Eigenregie und Eigeninteresse umzusetzen!

Die IG eDoD hat im Juni 2012 in Eigeninitiative verschiedene Unternehmen angeschrieben, deren Lkw's regelmässig durch die Dorfstrasse verkehren, mit dem Aufruf, künftig freiwillig auf eine Durchfahrt durch die Tempo-30-Zone zu verzichten und stattdessen die offizielle Route über die Kantonsachse zu benützen. Erste Resultate sind auf unserer Facebook-Seite dokumentiert.

Wakkerpreis 2012 geht an die Gemeinde Köniz



Die Berner Gemeinde erhält diese Auszeichnung für ihre vorbildliche Siedlungsentwicklung, die u.a. eine Verkehrsplanung beinhaltet, die auf der Koexistenz aufgebaut ist.

Der Wakkerpreis zeichnet Gemeinden aus, welche bezüglich Ortsbild- und Siedlungsentwicklung besondere Leistungen vorzeigen können. Im heutigen Fokus stehen Gemeinden, die ihren Siedlungsraum unter zeitgenössischen Gesichtspunkten sorgfältig weiterentwickeln. Hierzu gehören insbesondere das Fördern gestalterischer Qualität bei Neubauten, ein respektvoller Umgang mit der historischen Bausubstanz sowie eine vorbildliche, aktuelle Orts- und Verkehrsplanung.

Der Pfäffiker Behörde fehlt in der Akte Dorfstrasse genau diese Koexistenz. Die Bewohner des Quartiers werden nicht als gleich starke Gruppe angesehen. Die Interessen und die Überzeugung werden somit nicht angemessen geduldet und fliessen nicht in die Planung. Es stehen zwei unterschiedlich starke Gruppen gegenüber. Zu unserem Nachteil!


Einmündung Dorf-/Langackerstrasse Part II


Die Rückmeldung von Martin Hirschi, Verkehrsvorstand und Gemeinderat von Pfäffikon ZH, auf unsere E-Mail vom 24. März 2012 ist noch ausstehend. Aufgrund der gefährlichen Situation für die Benutzer des Geweges rund um die Einmündung der Dorf-Langackerstrasse erlaubten wir uns, diese Thematik Herrn Hirsch mittels E-Mail erneut näher zu bringen.

Aktuell finden in der Baumgartenstrasse, bei den genossenschaftlichen Wohnblöcken, Totalsanierungen statt. Zusätzlich zum Anwohnerverkehr benützen deshalb viele Lieferwagen und Firmenautos der mit dem Umbau beauftragten Firmen die Langackerstrasse. Diese Lenker sind sich den örtlichen Gegebenheiten nicht bewusst, nutzen die grösstmögliche Einmündungsgeschwindigkeit aus und verkehren mit erhöhtem Tempo durch die 30er Zonen.

Standortförderungskonzept des Gemeinderates


In der Medienmitteilung vom 12. April 2012 teilt der Gemeinderat mit, dass er bis Ende Jahr ein Konzept erarbeiten will, das aufzeigt, wie die Attraktivität des Standortes Pfäffikon gefördert werden kann. Er hat dazu einen Kredit von rund 29‘000.-- Franken bewilligt. Die bereits bestehende Arbeitsgruppe erhält einen externen Berater.

Voraussichtlich Ende Jahr möchte der Gemeinderat das Standortförderungskonzept verabschieden. Neu wird Kulturvorstand Hans Heinrich Raths ebenfalls in der Arbeitsgruppe mitwirken und so auch die Anliegen der Kultur einbringen. Der Gemeinderat vertritt die Auffassung, dass das kulturelle Leben einer Gemeinde für deren Standortattraktivität wichtig ist.

Die IG eDoD vertritt die Meinung, dass auch ruhige und sichere Wohnquartiere für einen attraktiven Standort äusserst relevant sind. Eine Dorfstrasse OHNE Durchgangsverkehr sollte deshalb auch für den Gemeinderat von grosser Bedeutung sein und prioritär behandelt werden.

FDP fordert Begegnungszone für Seestrasse


Die FDP wünscht sich in Pfäffikon für die Seestrasse eine Begegnungszone mit Tempolimite 20. Die Partei ist überzeugt, dass dies das Dorf und die Wirtschaft im Dorf aufwerten würde.

Anstelle einer Zone 30 fordert die FDP die Schaffung einer Begegnungszone mit Tempolimite 20 zwischen dem Kirchenplatz und den Dorfbrunnen. Sie sei überzeugt, dass nur so die Ziele eines angenehmen Begegnungsortes und einer attraktiven, zentralen Einkaufsstrasse erreicht werden können, heisst es in einer Mitteilung. Die IG eDoD fordert die FDP auf, den gleichen Willen auch für die Dorfstrasse zu publizieren. Für ein sicheres, attraktives und angenehmes Wohnquartier!

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der FDP im Regio.ch.

Einmündung Dorf-/Langackerstrasse Part I


Die IG eDoD hat Herrn Hirschi bereits etliche Male über die grosszügige, gefährliche Einmündung (>6.60 Meter) aus der Dorfstrasse in die Langackerstrasse gemacht. Das Einbiegen mit grosser Geschwindigkeit, aber auch das Überfahren des Gehsteigs der Langackerstrasse sind eine grosse Gefahr für die Fussgänger, insbesondere der Kinder. Die aktuellen Fotoaufnahmen vom Februar 2012 verdeutlichen die riskante Situation und sollte Herrn Hirschi, Verkehrsvorstand Pfäffikon ZH, definitiv dazu bewegen, die Einmündung zu verengen und den Gehsteig deutlich sicherer zu gestalten. Warum nicht einen Baum in der Einmündung Seite Gehsteig pflanzen .....



Friede den Wohngebieten


Die Verkehrspolitik in Stadt und Kanton Zürich zeigt deutlich in Richtung "Förderung der Lebensqualität" in Wohngebieten. Laut der Berichterstattung des Tagesanzeigers vom 29.02.12 hat sich der Kanton Zürich zum Ziel gesetzt, insbesondere in Wohngebieten die Umweltqualität zu verbessern. Zu diesem Zweck soll der öffentliche Verkehr weiter massiv ausgebaut und der private Verkehr auf Hauptachsen kanalisiert werden. Über allem steht der Bund.

Indirekt unterstützt der Kanton damit das Begehren der IG eDoD, den Durchgangsverkehr aus der Dorfstrasse zu verbannen und gebündelt über die Kantonshauptstrassen der Hoch- und Hittnauerstrasse zu leiten. Dies muss für den Gemeinderat von Pfäffikon ZH ein unmissverständliches Signal für die kurz- und mittelfristige Verkehrspolitik der Dorfstrasse sein.

Dorfstrasse als Schleichverkehrsroute deklariert


Die Problemanalyse des Amtes für Verkehr im Oktober 2011 zeigt ein deutliches Bild und bestätigt die These der IG eDoD. Die Tempo-30-Zone der Dorfstrasse wird vom motorisierten Individualverkehr als Ausweich- und Schleichroute benützt.


Ein Bekenntnis, das vom Gemeinderat immer noch fehlt. Und die Situation spitzt sich zu. Früher benötigten die Fahrzeuglenker das Insiderwissen, um die Abkürzung durch die Dorfstrasse zu benützen. Heute jedoch lenken die Navigationsgeräte den gesamten Verkehr automatisch von der Hochstrasse durch die Dorf- Geenstrasse in die Hittnauerstrasse (und umgekehrt). Darum verweist die IG eDoD auf die Relevanz eines Fahrverbotes mit Anwohner-berechtigung, denn die Dorfstrasse hat als siedlungs-orientierte Quartierstrasse seine Kapazitätsgrenze mit 3600 Fahrzeugen pro Tag mehr als erreicht.

Antwort auf Fragekatalog 2011 eingetroffen


Just am 31. Januar 2012 traf das Antwortschreiben von Herrn Hirschi bei der IG eDoD ein. Kurz gesagt - es soll sich auch künftig nichts an der Philosophie der Verkehrsführung der Dorfstrasse ändern. Die Fragen 1 und 2 wurden nicht direkt beantwortet, zu Frage 3 steht sogar keine Antwort zur Verfügung! Auf gut Deutsch heisst das: aus Sicht der Verantwortlichen soll die Dorfstrasse auch weiterhin dem Durchgangs-verkehr (inkl. LKW!) zur Verfügung stehen, und dies ohne Einschränkungen! Für die IG eDoD sind diese Absichten nicht tolerierbar.

Mit untenstehendem Link steht Ihnen das ausführliche Schreiben von Herrn Hirschi zur Verfügung.



Städtebauliche Studie Zelglistrasse


Das Amt für Verkehr will als Folge der Vertiefungsstudie zur verkehrlichen Entlastung des Orts­zentrums eine städtebauliche Studie für das Gebiet Zelglistrasse/S-Bahn-Trassee erarbeiten. Die Studie dient auch als Entscheidungsgrundlage für die geplante Realisierung der Unterfüh­rung Tunnelstrasse. Der Gemeinderat hat Bauvorstand Andreas Walker, Verkehrsvorstand Mar­tin Hirschi und Beat Mathys, Leiter Verkehr, als Delegierte bestimmt, welche die Varianten-Studien zusammen mit Fachleuten des Kantons beurteilen sollen. Gemäss Grobplanung sind Ergebnisse auf Ende dieses Jahres zu erwarten.