Dorfstrasse als Schleichverkehrsroute deklariert
Die Problemanalyse des Amtes für Verkehr im Oktober 2011 zeigt ein deutliches Bild und bestätigt die These der IG eDoD. Die Tempo-30-Zone der Dorfstrasse wird vom motorisierten Individualverkehr als Ausweich- und Schleichroute benützt.
Ein Bekenntnis, das vom Gemeinderat immer noch fehlt. Und die Situation spitzt sich zu. Früher benötigten die Fahrzeuglenker das Insiderwissen, um die Abkürzung durch die Dorfstrasse zu benützen. Heute jedoch lenken die Navigationsgeräte den gesamten Verkehr automatisch von der Hochstrasse durch die Dorf- Geenstrasse in die Hittnauerstrasse (und umgekehrt). Darum verweist die IG eDoD auf die Relevanz eines Fahrverbotes mit Anwohner-berechtigung, denn die Dorfstrasse hat als siedlungs-orientierte Quartierstrasse seine Kapazitätsgrenze mit 3600 Fahrzeugen pro Tag mehr als erreicht.
Antwort auf Fragekatalog 2011 eingetroffen
Just am 31. Januar 2012 traf das Antwortschreiben von Herrn Hirschi bei der IG eDoD ein. Kurz gesagt - es soll sich auch künftig nichts an der Philosophie der Verkehrsführung der Dorfstrasse ändern. Die Fragen 1 und 2 wurden nicht direkt beantwortet, zu Frage 3 steht sogar keine Antwort zur Verfügung! Auf gut Deutsch heisst das: aus Sicht der Verantwortlichen soll die Dorfstrasse auch weiterhin dem Durchgangs-verkehr (inkl. LKW!) zur Verfügung stehen, und dies ohne Einschränkungen! Für die IG eDoD sind diese Absichten nicht tolerierbar.
Mit untenstehendem Link steht Ihnen das ausführliche Schreiben von Herrn Hirschi zur Verfügung.
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