Steinackerquartier wird veredelt


Aktuell finden zur Zeit die Sanierungsarbeiten der Tempo-30-Zone der Feldstrasse statt. Wir berichteten auf dieser Seite darüber. Gemäss der Medienmitteilung des Gemeinderates vom 03. September 12 wird nun auch die Schärackerstrasse, welche sich, wie auch die Feldstrasse, im Steinackerquartier befindet, auf Grund des schlechten Bauzustandes saniert. Der Gemeinderat hat von einem Vorprojekt Kenntnis genommen, das nun gemäss Strassenge­setz öffentlich aufgelegt werden muss.



Das Tempo 30-Regime bleibt dabei bestehen. Im Zuge der Sanierung will der Gemeinderat die Verkehrssicherheit optimieren. Dazu hat er die Fahr­bahnbreite auf 5,5 Meter festgelegt. Bisher lag sie bei 6 Metern. Die Längsparkfelder wer­den so angepasst, dass die Fahrzeuge abschnittsweise kreuzen können, ohne dass sie auf das Trottoir ausweichen müssen beziehungsweise können. Allerdings bestehen auf der Südseite der Schä­rackerstrasse viele Hauszufahrten. Deshalb müssen die Leitpfosten entlang der Strasse beste­hen bleiben. Die lokalen Fahrbahnverengungen werden wie in den Tempo 30-Zo­nen üblich, mit einzelnen Bäumen markiert. Damit wird unterstützt, dass auf der langen, gera­den Fahrbahn die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h eingehalten wird. Die Sa­nierungskosten liegen vor­aussichtlich bei 1,45 Millionen Franken. In den nächsten Wo­chen erfolgt das Auflage- und Festsetzungsverfahren gemäss dem kanto­nalem Strassengesetz. Im optimalen Fall werden die Bauarbeiten noch in diesem Jahr aufgenommen. Sie dauern voraussichtlich 12 Monate.

Die IG eDoD wundert sich erneut und stuft die Vorgehensweise des Gemeinderates als paradox, wenn nicht sogar als sehr heikel ein. Das Verkehrsaufkommen der beiden erwähnten Strassen ist um einiges kleiner als dasjenige der Dorfstrasse. Und die Schärackerstrasse wird vom Durchgangsverkehr nicht einmal tangiert. Seit 5 Jahren bemüht sich die IG eDoD, die Dorfstrasse für die Anwohner ruhiger und sicherer zu gestalten. Das Einzige, was sich in dieser Zeit verändert hat, ist, dass sich das Verkehrsaufkommen verdoppelt hat und noch immer mit erhöhten Geschwindigkeiten gefahren wird! Der Gemeinderat hat die volle Verantwortung dieser negativen Entwicklung zu übernehmen.