Die IG eDoD ist etwas bestürzt, mit welcher Passivität der Gemeinderat auf die Bedürfnisse und Rechte der Menschen im Dorfstrassen-Quartier reagiert. Die schriftlichen Begehren der IG eDoD zur Verbesserung bzw. Verkehrsberuhigung der Dorfstrasse blieben vom Gemeinderat meistens unbeantwortet. Das trifft auch auf das aktuelle Schreiben vom 05. November 2011 zu. Der amtierende Gemeindepräsident, Herr Bruno Erni, übergab zudem im Vorfeld zu seiner Wahl im Juni 2010 der IG eDoD seine schriftlichen Versprechen für Sofortmassnahmen zwecks Verkehrsberuhigung in der Dorfstrasse. Es soll wohl oder übel nur bei den Verspreche(r)n bleiben.
Die Fakten geben uns Recht:
- die Dorfstrasse ist eine siedlungs-orientierte Tempo-30-Zone.
- dicht besiedeltes Quartier.
- Schule und Kindergärten in nächster Nähe.
- massiver Schleich- und Durchgangsverkehr. In den letzten 4 Jahren stieg die Frequenz des motorisierten Individualverkehrs um 50 Prozent auf 3600 Fahrzeuge pro Tag.
- viele Lastwagen und Lieferwagen im Transit.
- die vorgeschriebene Geschwindigkeit von 30km/h wird regelmässig täglich überschritten.
- der Ausbaustandart der Strassen im Quartier entspricht nicht den geltenden Normen einer Tempo-30-Zone. zu breite Strassen, zu schmale Gehwege, zu wenige Verkehrs-beruhigungselemente.
- grosszügige Einfahrten ermöglichen hohe Einbieggeschwindigkeiten.
- gefährliche Ein- und Ausfahrten Seite Hochstrasse über den Radweg. Weniger Verkehr durch die Dorfstrasse würde auch die Sicherheit der Radfahrer steigern.
- minimaler Ausbaustandart der Bushaltestelle "Irgenhausen" in Fahrrichtung Bahnhof Pfäffikon. Keine Überdachung sowie zu geringer Warteraum bei grossem Personenaufkommen.
Die IG eDoD wundert sich generell. Bedauert wird, dass die Behörden bis heute keine Zeichen für eine Kooperation signalisierten. So fehlt noch immer ein offizielles Statement des Gemeinderates, in welchem er sich für (oder gegen) eine Verkehrsberuhigung in der Dorfstrasse einsetzen, die Risiken für die Bevölkerung minimieren und den Anwohner eine ruhigere und sichere Wohnqualität bieten will. Hat sich der Gemeinderat vom Recht auf Gleichbehandlung verabschiedet? Andere Tempo-30-Zonen in Pfäffiken geniessen eine wesentlich angenehmere Fürsorge.
"Was die Zukunft für dich bereithält, kannst du nicht wissen, aber was du erreichen willst, erreichst du, wenn du das Nächstliegende mit Einsatz und Optimismus angehst." Die IG eDoD geht in die nächste Runde.

